Die Lukioschülerin Anni Pekkala beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den dunklen Seiten des Starkults. In ihrer "Hommage à Angelina" entlarvt sie die Schönheitschirurgie, indem sie die Schnittstellen der Silikonbehandelten mit rotem Garn zusammennäht und damit farbig markiert und herausstellt. Gleichzeitig wird aber auch das Thema "Verletzung" in unserem Zusammenleben berührt. Die untere Arbeit erzählt von Aggressionen und der Härte des Leistungssports. Das Fleischermesser (lihaveitsi) offenbart in seiner Scharfklingigkeit die andere den Schlittschuhen der Eisprinzessin innewohnende Seite. Sie zu entdecken und herauszustellen war die primäre Aufgabe dieser Verfremdung.