TAG FÜNF:
PREMIERE IM ANDORRA


Welch eine Aufregung: heute Morgen sollten die Filme fertig gemischt und ausgespielt werden, aber die eine Gruppe ist mit dem Audiodesign nicht zufrieden, bei einem anderen Team ist  bei der Montage die Synchronisation durcheinander geraten und deshalb können die geplanten Studiozeiten nicht eingehalten werden… Doch George und Milos haben die Ruhe weg und so kommen alle langsam aber stetig voran. In den Päuschen werden Kompensationskäufe getätigt und weiter geht´s  dann mit dem Countdown Richtung 16 Uhr…
Als die Filme dann endlich im Andorra eintreffen warten schon die ersten Angehörige im Foyer, junge ausgepowerte  Filmemacher rutschen aufgeregt in den roten Sesseln hin und her und versuchen dabei cool auszusehen: die Endprodukte sind spät dran, d.h. der Soundcheck im Kino muss in Eile durchgeführt werden… Huch: was für eine riesige Leinwand, können unsere Filme da bestehen?
Gott sei Dank gibt es nicht viel Zeit zum Zweifeln, denn um 16 Uhr heißt Schulleiter Frank Kühn die Gäste und Ehrengäste willkommen, lobt das Engagement der Sponsoren und dann werden auch schon die Projektleiter  und die Spezialisten von den Moderatoren Claudia und Terhi zum Interview auf die Bühne gebeten. Dann wird es immer dunkler, die Großleinwand wird gefühlte 5 Meter länger und auch höher und gerade als der erste Film am Fahrstuhl im Eira-Krankenhaus beginnt, öffnet sich die Tür und gewährt einem verspäteten Besucher Einlass: ein Raunen geht durch die Menge, denn an der Kappe ist er trotz Dunkelheit leicht zu erkennen – der Meister hat Wort gehalten und für zwei Stunden die Arbeit an seinem neuesten Drehbuch unterbrochen: : Olli Saarela, der eine Woche zuvor  die Kids in Storytelling und Dramaturgie unterrichtet hat will nun auch die fertigen Kurzfilme sehen.
Die Geschichten und die Handlungen der fünf Kurzfilme soll hier nicht verraten werden, genauso wenig wie die einfallsreichen Kurzclips und Interviews der Dokumentengruppe, die im Medienbus der Stadt Hannover entstanden. Gefallen haben die Filme auch dem Meister, der im anschließenden Gespräch  nochmals berichtete, wie viel Freude ihm die  Arbeit mit den Schülern unserer Schule bereitete. Olli kann sich gut vorstellen im nächsten Jahr wieder an die DSH zu kommen und seine begonnene Arbeit fortzusetzen.
Alles in allem war das eine gute und intensive Woche, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Wir danken Burkhard, Claudia, George und Jürgen aus Hannover und vor allem auch den Teamern Terhi, Mika, Inka, Uli, Mona, Ece, Emilia, Elisa, Melanie, Janine und Milos. Und wer bei der Premiere nicht dabei sein konnte, für den gibt`s die Kurzfilme hier….