Hommage à Yves

Bei frischen Frühlingstemperaturen beschäftigten sich die Zehner mit den „Anthropometrien“ des französischen Avantgardekünstlers Yves Klein. Seine vielbeachteten Pariser Malzeremonien von 1960, in denen sich blaubemalte Modelle gegenseitig auf einer ausgebreiteten Leinwand wälzen, bedienen sich der ungezwungenen Pop-Kreativität, um den motorisch-spontanen Prozess des Action Painting mit neuen Impulsen zu befruchten. Die Farbhappenings von Yves Klein wurden zur Keimzelle des aktionellen neodadaistischen Programms der „Neuen Realisten“. Bei unserer Aktion war die Monochromie das Resultat: die Aktion machte ungeheuer viel Spaß und es wuchs die Einsicht in die Bedeutung des Malprozesses. Die Aktion wurde ausführlich mit sechs Kameras dokumentiert.